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Tipps und Tricks für einen gesunden Schlaf


Wie haben Sie geschlafen? Dabei handelt es sich um eine banale, aber aus der Gesundheitsperspektive wichtige Frage. Leider ist zirka jede vierte Person von kurzzeitig schlechtem Schlaf betroffen und zirka jede zehnte Person leidet an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung.

Wer körperlich und geistig leistungsfähig sein möchte, benötigt längerfristig  einen gesunden Schlaf. Chemische Medikamente sollten erst als später Schritt und unter professioneller Begleitung eingesetzt werden. Dieser Ratgeber möchte zwölf einfache Tricks und Verhaltensregeln nahelegen, mit welchen der Schlaf positiv beeinflusst werden kann:

  1. Zu regelmässigen Zeiten schlafen gehen. Die optimale Bett- und Einschlafzeit liegt zwischen 22 und 23 Uhr. Wer einen regelmässigen und natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus verfolgt, ist grundsätzlich erholter.
  2. Vor dem Zubettgehen nicht zu grosse Mengen trinken, denn eine volle Blase kann den Nachtschlaf stören.
  3. Vorsicht bei Alkohol- und Nikotinkonsum vor dem Zubettgehen. Alkohol hat zwar eine ermüdende und beruhigende Wirkung, lässt uns aber weniger tief schlafen. Mehr als ein Glas Wein sollte man deshalb nicht trinken. Nikotin hat sogar eine anregende Wirkung, was schlafhemmend ist.
  4. Auf späte üppige Mahlzeiten verzichten. Wer vor dem Schlafengehen schwer oder viel isst, beansprucht den Körper. Dieser kann sich dann weniger effizient dem Erholungsprozess widmen.
  5. Für Mobiltelefone, Tablets oder PC-Bildschirme den Blaulichtfilter verwenden. Die Bildschirme solcher Geräte sind sonst sehr hell – sie reduzieren die körpereigene Melatoninproduktion, was das Ein- und Durschlafen erschwert.
  6. Mit beruhigender Musik entspannen. Dies hilft, den Tag entkrampft ausklingen zu lassen, und fördert einen erholsamen Schlaf.
  7. Ein Abendritual einführen. Eine entspannende Abendtätigkeit gewöhnt den Körper daran, bereits vor dem Zubettgehen ruhiger zu werden und zu entspannen.
  8. Auf eine genügend hohe Magnesium-Zufuhr achten. Magnesium hat einen positiven Einfluss auf unser Hormon- und Nervensystem und kann unseren Schlaf massgeblich verbessern.
  9. Auf absolute Dunkelheit im Zimmer achten. Bereits eine schwache Lichtquelle kann die Schlafqualität massgeblich beeinflussen.
  10. Die Zimmertemperatur senken. Eine etwas tiefere Temperatur unterstützt den gesunden Schlaf.
  11. Für genügend Sauerstoff im Raum sorgen. Vor dem Zubettgehen nochmals gut lüften.
  12. Am Abend duschen oder baden. Wasserkontakt entspannt und lockert die Muskulatur.

Nun wünsche ich allzeit einen gesunden Schlaf!

Kontaktperson

Fabian Kraxner

Oberarzt Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie

Tel. 044 714 26 68

 

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