Psychiatrische Tagesklinik in Akutstation integriert

Medienmitteilung

Der Psychiatriestützpunkt Affoltern ist Anlaufstelle für psychisch erkrankte Menschen und führt neben der stationären Behandlung eine Tagesklinik sowie die Mutter-Kind-Abteilung für junge Mütter. Um die Übergänge für Patienten einfacher zu gestalten und Synergien zu nutzen, wurde nun die psychiatrische Tagesklinik in die Akutstation integriert.

Der idyllisch gelegene Psychiatriestützpunkt ist eine willkommene Anlaufstelle sowohl für stationäre Aufenthalte wie auch für Patienten, die sich im Rahmen der Tagesklinik untertags behandeln lassen. Der Wochenplan der Psychiatrie ist umfassend: Verschiedene Gruppentherapien mit Psychologen und Spezialtherapeuten, gemeinsame Aktivitäten mit der Pflege, Bewegung mit Physiotherapeuten und natürlich individuelle Gespräche mit Fallführenden und Ärzten unterstützen Patienten bei der Stabilisierung ihres Gesundheitszustands.

Mehrwert für Patienten
Bis anhin waren die Bereiche stationäre Psychiatrie und Tagesklinik organisatorisch getrennt. Um die Patienten künftig noch besser betreuen zu können, wurden die Bereiche zusammengelegt. «Oft treten Patienten für einen stationären Aufenthalt bei uns ein und können im Rahmen ihrer Genesung in die Tagesklinik übertreten», erklärt Tim Klose, Chefarzt Psychiatrie, und ergänzt: «Wenn Patienten nahtlos in diese zweite Phase übergehen können und weiterhin von denselben Ärzten und Therapeuten begleitet werden, rechnen wir aufgrund den sanften Übergängen und bekannten Strukturen mit einem besseren Heilungsverlauf».

Forschungsarbeit
Dass stationäre und ambulante Patienten gemeinsam behandelt werden, wird in der Schweiz zunehmen. Dies hat die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) dazu bewogen, auf einer eigenen Modellstation darüber zu forschen. «Die Erkenntnisse aus der Forschungsarbeit werden wir nutzen und in unser tägliches Schaffen einfliessen lassen», so Klose weiter.  

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